Home Anfrage Bestellung Merkliste FAQ Kontakt Links Sitemap
Suche
 
Suchen Sie z.B. nach der Artikelnummer, Farbe, Art oder dem Maß.
Specials
Komplettbäder
Fliesen-Outlet
Produkt-Katalog
TOP-Produkte
Aktionsangebote
Agrob Buchtal
Ardex
Ariostea
Arkim
Casa dolce casa
Cerdomus
Del Conca
Emil
Gazzini
Glasmosaik
Gutjahr
Imola
Jasba
Keraben
Lea Ceramiche
Lithofin
Pastorelli
Schlüter
Sopro Bauchemie
Steuler
Ströher
Tau Ceramica
Villeroy und Boch
Wedi
Otto Silicon
Laminat
Fliesenlexikon
 
A B C D E F G H I K L M N O P R S T V W Z
A
Abdichtung-Naßbereich
Abriebgruppen
Abschlussprofile
Abweichungen
Anschlußfuge
Aufbauhöhe
Auslaufware
Auspresspistole

B
Beanspruchung
Bewegungsfugen
Brandfarbe
Brandgefahr

C
Ceramicplus
Craquelebildung

D
Dämmung
Dehnungsfugen
Dekore
Dichtmasse
Dickbett- Dünnbettverlegung
Dünnbett

E
Eckbadewanne
Eckleisten
Einleger
Entkopplungsmatten
Epoxid-Kleber

F
Farbabweichungen
Farbechtheit
Farbnuancen
Feinsteinzeug
Fliese auf Fliese
Fliesen
Fliesen-Abriebklassen
Fliesen-Reinigung
Fliesendekore
Flieseneinleger
Fliesengrösse
Fliesenhammer
Fliesenhexe
Fliesenkleber
Fliesenkreuze
Fliesenschneidemaschine
Fliesenschneider
Fliesenspiegel
Fließspachtel
Fuge
Fugenbrett
Fugengummi
Fußbodenheizung

G
Gefaste Kanten
Giesharz
Glasierte Kanten
Glasur (Keramik)
Glättkelle

H
Heizestrich
Hydrotect-Veredelung

I
Imprägnierung

K
Kaliber (Fliesengroesse)
Kantenschutzprofile

L
Light-Tile

M
Modulare Verlegung
Mosaik

N
Nuance

O
Oberflächenverschleis

P
Papageienzange

R
Reinigung
Rektifizierte Fliesen
Restposten
Rutschhemmungsklassen

S
Schlüter Bekotec
Schlüter Designline
Schlüter Dilex-BWS
Schlüter Ditra
Schlüter Ditra Sound
Schlüter Kerdi
Schlüter Kerdi Keba
Schlüter Kerdi-Coll
Schlüter Kerdi-F/-KM
Schlüter Kerdi-Kereck
Schlüter Profil
Schlüter Quadec-A
Schlüter Quadec-AC
Schlüter Quadec-E
Schlüter Quadec-MC
Schlüter Radiusstanzung
Schlüter Rema
Schlüter Rondec-AC
Schlüter Rondec-E
Schlüter Rondec-PRO
Schlüter Rondec-Step
Schlüter Schiene
Steingutfliesen
Steinzeugfliesen

T
Trittsicherheit

V
Verschleiß
Vilbostone
Vilbostoneplus

W
Wasseraufnahmevermögen
Wasserwaage
Wedi Bauplatten
Wedi Fundo
Werkzeug

Z
Zahnspachtel

A
Abdichtung-Naßbereich
Eine Abdichtung ist notwendig, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit in Form von Spritz-, Schwitz- oder Sickerwasser in den Belag tragenden Untergrund (also in Estrich oder den Wandputz) eindringt. Dort können dann nämlich Schäden wie Quellungen, Wölbungen oder Spannungsrisse auftreten. Dies gilt vor allem für Nassräume.

Wir empfehlen Sopro FlächenDicht flexibel:

Hochelastische, rissüberbrückende, einkomponentige, lösemittelfreie Flüssigkunststoffabdichtung. Für Verbundabdichtungen an Wand und Boden mit Fliesen und Platten gegen nicht drückendes Wasser in feuchtigkeitsbelasteten Bereichen, z.B. in Bädern, Duschen, Waschräumen, Sanitäranlagen. Geeignet für die Feuchtigkeits-Beanspruchungsklassen A1 gem. Bauregelliste A (abP) sowie 0, A01 und A02 gem. ZDB-Merkblatt. Abriebgruppen
Die Widerstandsfähigkeit glasierter Fliesen und Platten gegen Abrieb wird durch Schleif- und Sandstrahlprüfung bestimmt. Anhand der Prüfungsergebnisse werden die Fliesen und Platten in fünf Klassen eingeteilt.
Klasse 1: für wenig beanspruchte Wandflächen, eingeschränkt auch für Barfuß- und Hausschuhbereiche in Bädern und Schlafzimmern
Klasse 2: für eine leichte Beanspruchung in allen Wohnbereichen
Klasse 3: für mittlere Beanspruchung in allen Wohnbereichen außer Küche, Diele, Terrasse
Klasse 4: für hohe Beanspruchung in Hauseingängen, auf Terrassen, in Küchen, Arbeits- und in Wirtschaftsräumen;
Klasse 5: für höchste Beanspruchung in allen Räumen und auf allen Flächen, die extrem belastet werden, z.B. in Garagen oder in der Industrie

Bei der Boden-"Beanspruchung" im Wohnbereich spricht man auch von Gehbelastung und viel bzw. wenig begangenen Flächen.
Abschlussprofile
Abschlussprofile (auch Kantenschutzprofile genannt) schützen die Außenkanten von Fliesen.
Häufig werden diese Profile an Wandaußenecken, an Materialübergängen oder Treppenstufen eingesetzt. Oft werden die Abschlussprofile aber nicht nur zum Schutz verwendet, sondern können auch sehr dekorativ eingesetzt werden oder heben die Hochwertigkeit des Fliesenbelags. Dazu gibt es Ausführungen in Edelstahl, Messing oder Chrom.
(siehe auch Schlüter-Produkte) Abweichungen
Bei Kauf von Fliesen sollten Sie auf die Brandfarben und Kalibernummern achten. Die Brandfarben und Kalibernummern sind auf jedem Karton aufgedruckt.
Trotzdem kann es immer zu geringen Herstellungsbedingten Farb-, Größen- und Ebenflächigkeitsabweichungen kommen, da auch Maschinen nicht zu 100% genau arbeiten können. Deshalb sollten Sie beim Verlegen Fliesen aus unterschiedlichen Kartons "mischen", damit Unterschiede erst gar nicht auffallen.
Anschlußfuge
Überall wo Wand- oder Bodenfliesen auf ein feststehendes Bauteil - z. B. Fenster- und Türzagen, Wandsockel, Schrankwände u. ä. - trifft, ist eine flexible Anschlussfuge nötig. Dadurch wird gewährleistet, dass es zu keinen Beschädigungen durch Formveränderungen des Belags kommt, da er mit dieser Fuge ausreichend Expansionsraum erhält. Dabei werden häufig Silikon und Kunststoffschienen-Profile verwendet. Aufbauhöhe
Die Aufbauhöhe beschreibt die Schichtdicke der Belagskonstruktion zwischen Bodenbelag und tragendem Untergrund des Bauwerks. Diese setzt sich zusammen aus der Dämmung und dem Estrich. Das Material sowie eine evtl. vorhandene Fußbodenheizung und Trittschalldämmung bestimmen dabei die Aufbauhöhe. Auslaufware
Es handelt sich hierbei um Artikel, die aus der Produktion genommen wurden und somit nicht mehr im aktuellen Sortiment zu finden sind. Auspresspistole
Diese benötigen Sie, um Eck-, Anschluß- oder Sanitärfugen aufzuspritzen. Mit ihr ist ein viel zügigeres und saubereres Arbeiten möglich, als es bei der Verarbeitung von Tubenware oder Kartuschen mit Drehspindel der Fall ist.


B
Beanspruchung
Jeder Bodenbelag unterliegt in Abhängigkeit von der Häufigkeit der Begehung sowie Art und Grad der Verschmutzung einem Verschließ. Daher werden Fliesen in Beanspruchungsgruppen (Abriebgruppen) eingeteilt. Bei extrem hoher Beanspruchung empfiehlt sich die Verwendung eines Feinsteinzeugs. Bewegungsfugen
Bewegungsfugen oder Dehnungsfugen unterteilen großflächige Bodenkonstruktionen systematisch in kleine Einzelfelder, was dazu dient, Bewegungen des Estrichs, welche durch Temperaturschwankungen und Feuchtigkeitsschwankungen hervorgerufen werden können, aufzunehmen. Somit werden Spannungsrisse durch die auftretenden Druck- und Zugspannungen verhindert. Durch die Füllung mit dauerplastischem oder dauerelastischem Material (z.B. Silikon) dienen die Dehnungsfugen als Platzhalter für den Ausdehnungsprozess. Dadurch werden Rissbildungen weitgehend verhindert. Bewegungsfugen werden zwischen keramischen Belägen und festen Einbauten wie Stützen und Sanitärobjekten verwendet. Brandfarbe
Auch wenn bei der Herstellung des gleichen Typs Fliesen immer wieder dieselben Rohstoffe verwendet werden, können die Farben des Endproduktes von Brennvorgang zu Brennvorgang variieren. Die Ursache liegt in winzigen graduellen Unterschieden der Rohstoffe und im Brennvorgang, die nicht beeinflussbar sind. Um auf der gefliesten Fläche eine gleichmäßige Nuancierung zu erhalten, sollten beim Verlegen die Fliesen aus verschiedenen Paketen gemischt werden. Daher ist beim Kauf von Fliesen immer darauf zu achten, dass die Fliesen aus einer Brandfarbe stammen. Auch für spätere Reparaturen sollte ein Paket der Fliesen als Reserve bestellt werden. Brandgefahr
Fliesen und Platten sind nicht brennbar. Auch höhere Temperaturen machen ihnen nichts aus. Sie sind bei einer Temperatur zwischen 900 bis 1250 Grad gebrannt worden und vertragen problemlos das Absetzen heisser Gegenstände oder herabfallende Kaminglut.

C
Ceramicplus
Die reinigungsfreundliche Oberfläche ceramicplus macht das Leben noch angenehmer.
Auf den Oberflächen der mit ceramicplus ausgestatteten Wandfliesen aus Steingut finden Schmutzpartikel kaum noch Halt und das Wasser kann mit den gelösten Teilchen in großen Tropfen abperlen. Zur Reinigung genügt ein feuchtes Tuch, aggressive Reiniger werden überflüssig.

Craquelebildung
Unter Craquele versteht man feine Haarrisse in der Glasur von Fliesen und in Glasauflagen. Da es bei vielen Artikeln ein gewünschter und bewußt herbeigeführter Effekt ist, ist dies kein Reklamationsgrund.

D
Dämmung
Eine Dämmungen ist aus zwei Gründen erforderlich. Zu einem um Schallausbreitungen zu verhindern und zu anderem um Heizenergieverluste (Wärmedämmung) zu minimieren. Eine Trittschalldämmung wird immer unterhalb von Estrichen eingesetzt und muss dementsprechend den Belastungen dauerhaft standhalten. In Nassräumen muss das Dämmungsmaterial zusätzlich die auftretende Feuchtigkeit vertragen oder gegebenenfalls entsprechend abgedichtet sein. Dehnungsfugen
Bewegungsfugen oder Dehnungsfugen unterteilen großflächige Bodenkonstruktionen systematisch in kleine Einzelfelder, was dazu dient, Bewegungen des Estrichs, welche durch Temperaturschwankungen und Feuchtigkeitsschwankungen hervorgerufen werden können, aufzunehmen. Somit werden Spannungsrisse durch die auftretenden Druck- und Zugspannungen verhindert. Durch die Füllung mit dauerplastischem oder dauerelastischem Material (z.B. Silikon) dienen die Dehnungsfugen als Platzhalter für den Ausdehnungsprozess. Dadurch werden Rissbildungen weitgehend verhindert. Bewegungsfugen werden zwischen keramischen Belägen und festen Einbauten wie Stützen und Sanitärobjekten verwendet. Dekore
Ergänzend zu den Grundfliesen gibt es in vielen Fliesen-Serien auch passende Dekorfliesen mit Motiven oder Mustern. Diese Dekore sollen dass gleichmäßige Fliesenbild optisch Auflockern und geben damit jedem Raum eine individuelle Note. Wenn die Dekorfliesen ein anderes Format als die Grundfliesen aufweisen, so werden diese je nach Verwendung als Einleger oder Mosaik-Fliese bezeichnet.

Durch die heutige Wasserstrahl- und Lasertechnik ist es ermöglicht, aus glasierten und unglasierten Fliesen beliebige Muster zu schneiden, oder Oberflächen herzustellen, die Natursteinen oder antiken Fliesen ähnlich sind. Und das alles ohne dabei die Kanten der Fliesen zu verletzen. Die Vielfalt an Farben, Formaten, Mustern und Strukturen wird sie begeistern.

Nach dem Brand mit Fliesen werden die keramischen Farben auf die Glasur gebracht. Dies geschieht entweder per Hand, oder dies wird maschinell auf die Fliesen aufgedruckt. Danach werden die Fliesen dann nochmals gebrannt. Bei aufwendigen Dekoren kann dieser Vorgang auch mehrmals wiederholt werden. Dichtmasse
Dauerelastische Dichtmassen werden vorwiegend bei Anschluß-, Dehnungs- und Sanitärfugen eingesetzt. Sie sind in der Regel einkomponentig und auf der Basis von Silikon-, Polyurethan- oder Acrylharzen aufgebaut. Die pastöse Masse wird nach dem Auftrag gummielastisch. Dieser Vorgang erfolgt von außen nach innen. Wichtig für einen erfolgreichen Einsatz beider Dichtungsmassen ist die richtige Verarbeitung. Um eine zuverlässige Fugenversiegelung zu erreichen, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
die Fugenflanken müssen immer sauber, trocken und fettfrei sein.
Zur Verbesserung der Haftung an den Flanken sollte man am besten einen Primer (Haftvermittler) aufstreichen.
Die Fugen müssen ausreichend breit sein, um über die materialeigene Dehnung die auftretende Dimensionsänderung problemlos zu verkraften.
Die Fugenmasse muß sicher an den seitlichen Fugenflanken, nicht aber am Fugengrund haften. Nur so kann sie ihre elastische Eigenschaft voll ausspielen. Letzteres läßt sich zuverlässig durch Einlegen eines Schaumstoffprofils in die Fuge sicherstellen, das zudem noch den Materialverbrauch reduzieren kann. In flachen Fugen hilft Auskleben mit einem Kreppband, dessen Oberseite naturgemäß antihaftbeschichtet ist.
Dickbett- Dünnbettverlegung
Fliesenleger verkleiden Wand- und Bodenflächen mit Fliesen, Platten und Mosaik. Früher wurden Fliesen ausschließlich in einem ca. 1,5-2,5cm starken Mörtelbett (Dickbett) aus Zementmörtel verlegt, heutzutage werden Fliesen meist mit entsprechenden Fliesenklebern im Dünnbett, 6-12mm dick, verklebt. Dünnbett
Unter dem Dünnbettverfahren versteht man eine Verlegetechnik für Fliesen- oder Plattenmaterial. Es ist die gängigste Art der Fliesen- und Plattenverlegung in der heutigen Zeit in Deutschland. Ursprünglich stammt dieses Verfahren aus der Schweiz, wo es in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde.

Ein Dünnbett besteht meist aus einem zementären Fliesenkleber, manchmal kommen auch Dispersionskleber oder Reaktionsharzkleber (Zweikomponentenkleber) zur Anwendung. Dieser Kleber wird mit einem Zahnkamm oder einer Zahnkelle auf den Untergrund aufgetragen. Die Fliesen werden danach auf den frischen Kleber aufgebracht und anschließend klassisch zementär verfugt.

Normenrechtlich wird das Klebeverfahren in der DIN 18157 geregelt. Andere DIN-Normen (z. B. DIN 12004) gehen auf die Klebereigenschaften ein. Diverse ZDB-Merkblätter (Zentralverband des deutschen Baugewerbes) regeln zudem Ausführungsdetails.

Das Verlegen im Dünnbettverfahren setzt einen möglichst planen Untergrund voraus (DIN 18202 Tab3-Z3/4), da es bei einer mittleren Dicke des Bettes von 1-5mm nur wenig Ausgleichsmöglichkeit der bauseitigen Höhentoleranzen bietet. Deswegen ist das Dünnbettverfahren hauptsächlich in den Bereichen zu empfehlen, wo entweder

Bauseits nur eine geringe Aufbauhöhe zwischen Belagsgrund und gewünschter Oberkante Fertigboden vorhanden ist (Altbausanierung),
mit einer erhöhten Verkehrslast zu rechnen ist und ein Dickbett deswegen aus statischen Gründen ungeeignet ist.
Laien eine Verlegearbeit durchführen wollen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Haftzugfestigkeit des Klebers, wodurch auch bei extrem beanspruchten Bereichen (z.B. im Industriebereich, wo u.a. mit Gabelstaplerverkehr zu rechnen ist) ein fester Sitz der Fliese gewährleistet bleibt.

Eine spezielle Art der Dünnbettverlegung ist das Fließbett.



E
Eckbadewanne
Eine neue Lösung zur Nutzung des Raums ist die Eckbadewanne, die bei relativ geringem Platzbedarf komfortabel und geräumig ist.
Eckleisten
Edle Optik und guter Kantenschutz in einem:
In anspruchsvoll gestalteten Bädern entstehen durch Vor-und Abmauerungen oft zahlreiche Ecken und Kanten. Mit dem Eckleisten-System lassen sich auch die schwierigsten Situationen meistern und die Fliesenflächen durch formschöne Eckleisten harmonisch abschließen. Einleger
Einleger gehören zu den Dekoration und bieten eine Alternative bzw. Ergänzung zu Dekorfliesen oder Bordüren. Einleger können die Größe oder Form von der Grundfliese annehmen, sie können aber auch abweichende Maße haben. Oft werden diese Stück auch aus völlig anderen Materialien (z.B.: Metall oder Holz) gefertigt und geben dem fertig gefliesten Raum eine besondere Note. Entkopplungsmatten
Entkopplungsmatten sind Matten meist aus Kunststoff zur Entkopplung von Untergrund und Belag. Durch die Trennung von Untergrund und Belag werden Bewegungen und Formveränderungen nicht mehr auf die starre Oberfläche übertragen. Dadurch können beispielsweise Risse vermieden werden. Im Verbund mit dem Fliesenbelag verhindert die Entkopplungsmatte, dass Sickerwasser in die Konstruktion eindringen und diese zerstören kann. Besonders im Außenbereich auf Balkonen und Terrassen oder innen auf kritischen Untergründen wie frischen Estrich- und Betonflächen, Heizestrichen, Holzwerkstoffen oder Gussasphalt kommen Entkopplungsmatten zum Einsatz.
Wir empfehlen Schlüter-Ditra. Epoxid-Kleber
Diese eignen sich außer zum Verkleben von Fliesen auf dichten Untergründen und als Dichtkleber auch zum Verfugen von Fliesenflächen wie Arbeitsplatten, Wandfliesen im Spritzbereich und ähnlichen Bereichen. Sie ergeben eine wasserdichte, fettbeständige Verfugung. Man sollte darauf achten, daß die Fugen zwar gut gefüllt, aber so wenig Material wie möglich auf der Fliesenoberfläche verbleibt. Diese Reste sind auf jeden Fall restlos zu entfernen, da sie sonst abgekratzt werden müßten und evt. Fliesenschäden entstehen.

F
Farbabweichungen
Auch wenn bei der Herstellung des gleichen Typs Fliesen immer wieder dieselben Rohstoffe verwendet werden, können die Farben des Endproduktes von Brennvorgang zu Brennvorgang variieren. Die Ursache liegt in winzigen graduellen Unterschieden der Rohstoffe und im Brennvorgang, die nicht beeinflussbar sind. Um auf der gefliesten Fläche eine gleichmäßige Nuancierung zu erhalten, sollten beim Verlegen die Fliesen aus verschiedenen Paketen gemischt werden. Daher ist beim Kauf von Fliesen immer darauf zu achten, dass die Fliesen aus einer Brandfarbe stammen. Auch für spätere Reparaturen sollte ein Paket der Fliesen als Reserve bestellt werden. Farbechtheit
Als Farbechtheit eines Materials wird die Eigenschaft bezeichnet, seine ursprüngliche Farbe trotz Licht, Wasser Reibung oder Chemikalien beizubehalten. Die Farben verblassen nicht mit der Zeit, wie z.B.: Holz oder Kork welche von Natur aus mit einer geringen Farbechtheit auftreten. Bei Fliesen bezieht sich das auf die Glasur der Fliesen. Da Fliesen nicht verfärben, führt zu einer außergewöhnlich hohen Lebensdauer der Fliesen. Farbnuancen
Auch wenn bei der Herstellung des gleichen Typs Fliesen immer wieder dieselben Rohstoffe verwendet werden, können die Farben des Endproduktes von Brennvorgang zu Brennvorgang variieren. Die Ursache liegt in winzigen graduellen Unterschieden der Rohstoffe und im Brennvorgang, die nicht beeinflussbar sind. Um auf der gefliesten Fläche eine gleichmäßige Nuancierung zu erhalten, sollten beim Verlegen die Fliesen aus verschiedenen Paketen gemischt werden. Daher ist beim Kauf von Fliesen immer darauf zu achten, dass die Fliesen aus einer Brandfarbe stammen. Auch für spätere Reparaturen sollte ein Paket der Fliesen als Reserve bestellt werden. Feinsteinzeug
Feinsteinzeug ist ein allgemein üblicher Name für Keramikfliesen mit sehr geringer Wasseraufnahme, die trockengepresst, nicht glasiert und dementsprechend nur in einem Brenndurchgang hergestellt werden (im Gegensatz zu Zweibrandfliesen).
Eigenschaften
Es handelt sich um ein vollkommen durchgesintertes und sehr kompaktes Produkt, dessen wesentliches Merkmal seine extrem niedrige Porosität ist, durch die es besondere mechanische und chemische Eigenschaften erhält, wie z.B. Frostbeständigkeit, d.h., ein Produkt, das man gut für Wand- und Bodenbeläge in Außenbereichen in kaltem Klima verwenden kann. Das Feinsteinzeug ist zudem sehr widerstandsfähig gegen chemische Produkte und Reinigungsmittel, hat eine sehr starke Abriebbeständigkeit und einen hohen Grad an Bruchfestigkeit. Dadurch ist es hervorragend geeignet für Flächen mit intensivem Publikumsverkehr und in Industrieanlagen. Hinzu kommt noch die leichte Reinigung, wodurch es zu einem idealen Material als Bodenbelag für Räume wird, in denen die Hygiene eine Grundvoraussetzung ist.
Feinsteinzeug erreicht enorme Härtegrade nach Mohs von 7-9 (Vergleich Diamant 10)
Farben und Formen
Der Fliesenkörper hat die Farbe, die sich aus dem Zusatz von Farbstoffen in den Scherben ergibt, entweder gleichmäßig verteilt oder granuliert. Er ist feinkörnig und homogen und mit bloßem Auge sind keine heterogenen Elemente (Körner, Einschlüsse, Poren) zu sehen. Die obere Seite besteht aus dem selben Material wie der Körper und kann einfarbig, gesprenkelt, marmoriert oder dekoriert sein. Die Oberflächen und Kanten sind gleichmäßig und gut ausgefertigt. Die derzeit vorherrschende Form ist quadratisch, manchmal auch rechteckig. Die am meisten verwendeten Sonderteile sind Stufenfliesen und Sockelleisten.
Verwendung
Fliesen aus Feinsteinzeug können unbehandelt so verwendet werden, wie sie aus dem Ofen kommen, oder die Oberfläche kann nach dem Brennen geschliffen und poliert werden. Durch das polieren werden auch Poren angeschliffen und geöffnet. So dass die Platten fleckempfindlicher werden und nachimprägniert werden sollten. Die Oberfläche kann Reliefformen haben, entweder zu Dekorationszwecken (ähnlich wie Natursteine) oder als rutschhemmende Elemente (Diamantspitzen, Streifen, Winkel...).
Insbesondere die hohe Gestaltungsmöglichkeit betreffend Farben und Formaten macht die Feinsteinzeugfliese zu einer besonderen Alternative zu zum Teil wesentlich teureren Natursteinbelägen.
Fliese auf Fliese
Mit Hilfe des Dünnbettverfahrens ist es möglich neue Fliesen auf alte zu kleben, ohne dass diese vorher aufwändig entfernt werden müssen. Wichtig ist hierbei, dass der alte Fliesenbelag vorher gereinigt wird, so dass alle Haftungsmindernden Stoffe wie Fett und Staub die Klebeeigenschaften nicht beeinflussen. Zusätzlich kann man die Fliesen auch mit einem Fliesenhammer bearbeiten, indem man kleine Löcher hineinschlägt, woran dann der Fliesenkleber besser haften kann. Alternativ bieten die Hersteller auch diverse Produkte an, die auf dem alten Fliesenbelag aufgetragen werden kann, auf welche dann einfach geklebt werden kann. Fliesen
Fliesen sind künstlich hergestellte keramische Platten, die als Wand- und Bodenbeläge verwendet werden.
Herstellung
Der Rohstoff für gebrannte Fliesen ist Ton. Zum Teil wird auch Porzellanerde (Kaolin) - ein feiner, eisenfreier, weißer Ton - als Bindemittel beigemengt. Zum Ton kommen weitere mineralische Zuschlagsstoffe wie Feldspat, Dolomit, Kalzit, Schamottemehl, Quarz, Sand oder gemahlenes Glas.
Die Rohmasse wird entweder als Trockenpressmasse zu keramischen Fliesen (Feinkeramik) oder als plastische Masse mit höherem Wassergehalt in Strängen gepresst und anschließend zu Spalt- oder Bodenklinkerplatten (Grobkeramik) geschnitten. Anschließend werden die Rohlinge getrocknet, teilweise glasiert und gebrannt.
Beim Brennen bei Temperaturen von 900 bis 1200°C bekommen die Rohlinge ihre endgültigen Eigenschaften und Gütemerkmale. Für eine farbige Glasur werden Metalloxide mit eingebrannt.
Qualitätsmerkmale
Fliesen werden im Wesentlichen nach ihrer Wasseraufnahmefähigkeit und der Beständigkeit ihrer Oberfläche gegenüber Abrieb (Abriebfestigkeit) klassifiziert. Ferner wird die Rutschhemmung ihrer Oberfläche bei Feuchte kategorisiert.
Fliesen, die diese und etliche weitere Qualitätsprüfungen bestehen, kommen als Fliesen 1. Wahl in den Handel. Wenn nur eine der vielen Qualitätsanforderungen nicht erfüllt wird, werden die Fliesen als 2. Wahl vertrieben. Fliesen mit groben Fehlern werden als Ausschuss ausgesondert.
Ferner unterscheidet man in Steingut (glasiert, nur auf der Oberfläche gefärbt) und Feinsteinzeug (unglasiert, komplett durchgesintert und durchgefärbt) sowie in Frostbeständigkeit (für die Verwendung im Außenbereich). Ausschlaggebend für letztere ist das Wasseraufnahmevermögen. Fliesen-Abriebklassen
Die Widerstandsfähigkeit glasierter Fliesen und Platten gegen Abrieb wird durch Schleif- und Sandstrahlprüfung bestimmt. Anhand der Prüfungsergebnisse werden die Fliesen und Platten in fünf Klassen eingeteilt.
Klasse 1: für wenig beanspruchte Wandflächen, eingeschränkt auch für Barfuß- und Hausschuhbereiche in Bädern und Schlafzimmern
Klasse 2: für eine leichte Beanspruchung in allen Wohnbereichen
Klasse 3: für mittlere Beanspruchung in allen Wohnbereichen außer Küche, Diele, Terrasse
Klasse 4: für hohe Beanspruchung in Hauseingängen, auf Terrassen, in Küchen, Arbeits- und in Wirtschaftsräumen;
Klasse 5: für höchste Beanspruchung in allen Räumen und auf allen Flächen, die extrem belastet werden, z.B. in Garagen oder in der Industrie

Bei der Boden-"Beanspruchung" im Wohnbereich spricht man auch von Gehbelastung und viel bzw. wenig begangenen Flächen.

Ferner unterscheidet man je nach Anwendungsfall für den Barfußbereich (DIN 51 097) in die Klassen A, B und C. In Bereichen, wo fettige oder "pastöse" oder faserig-zähe Stoffe auf den Boden gelangen, müssen Fliesen auch noch einen "Verdrängungsraum" besitzen, der nach vier V-Klassen bewertet wird.
Werden Fliesen mit zu geringer Rutschhemmung eingebaut, drohen im Unglücksfall hohe Schadenersatzansprüche. Fliesen-Reinigung
Reinigung von keramischen Fliesen

Alle glasierten und unglasierten Materialien zeichnen sich durch Oberflächen aus, die beste Voraussetzungen für problemlose Reinigung bieten.

Erstreinigung
Unmittelbar nach der Fertigstellung des Belages.
Für die Entfernung von Zementschleiern (Reste von hydraulisch abbindendenVerlege- und Verfugmaterialien) eignen sich nur Zementschleierentferner.
Saure Reiniger greifen Fugen auf Zementbasis an. Daher die Fugen durch Vornässen schützen und nach der Anwendung den Belag gründlich klar spülen, evt. neutralisieren.

Allgemeinschmutz läßt sich am besten mit alkalischen oder neutralen Reinigern entfernen.
Die Reinigung erfolgt je nach Schmutzanfall.

Grundreinigung und Fleckenbeseitigung
Bei der Grundreinigng handelt es sich um eine intensive Zwischenreinigung.
Durch Einsatz von Spezialreinigern, erhöhter Einwirkzeit, verstärkter mechanischer Unterstützung durch Bürsten und evt. Scheuerpulver wird der Belag gründlich gereinigt.

Kalkablagerungen, Urinstein, Rostflecken und Metallabrieb:
saure Reiniger, Fugen auf Zementbasis gründlich vornässen, sauren Reiniger durch klar spülen nach der Einwirkzeit vollständig entfernen

Teer, Bitumen, Farbkleckse, Reste von Dehnungsfugen, Kunstharz:
organische Lösungsmittel, wie zb. Benzin, Aceton oder Abbeipasten

Epoxidharze:
Abbeipasten oder spezielle Reinigungsmittel

Öle, Fette, Wachse:
stark alkalische Reiniger
unglasierte Keramik ohne Vergütung oder Imprägnierung kann evt. durch Öle, Fette oder gefärbte Flüssigkeiten eine Verfleckung aufweisen, die nicht mehr vollständig zu entfernen ist.

Gummiabrieb, Bleistiftstriche:
Hier ist nur eine mechanische Entfernung durch Reiben oder Bürsten, evt. mit Hilfe von Scheuerpulver wirksam.

unglasierte keramische Beläge:
Unglasierte, nicht oberflächenvergütete Keramik sollte vorbeugend imprägniert werden, wenn vorhersehbar ist, dass gefärbte Flüssigkeiten, Fette oder Öle auf den Belag einwirken.
Alle unglasierten Beläge mit werksseitiger Protecta-Vergütung brauchen und dürfen nicht imprägniert werden. Ähnlich wie bei glasierter Keramik kann die Imprägnierung nicht eindringen und bleibt dann auf der Oberfläche als Schmierschicht zurück.

Trittsichere keramische Beläge:
maschinelle Reinigung mit Bürstenmaschinen, Hochdruck-oder Dampfreinigern.
Die Verfugung muß auf die erforderliche Reinigung abgestimmt sein.
Schleifmittelhaltige Bürsten oder Pads dürfen keinesfalls zum Einsatz kommen, da sie die Trittsicherheit erniedrigen.
Reinigungsmittel, -gerät und -ablauf muß auf die Schmutzart und den Anwendungsbereich abgestimmt sein. Reste von Reinigungsmitteln machen den Bodenbelag glitschig, deshalb immer gründlich klar spülen. Filmbildenden Mittel beeinflussen die trittsicherheit ebenfalls negativ.

poliertes Feinsteinzeug:
Der trockene Belag sollte nach der Bauendreinigung imprägniert werden.
Eine einmalige Durchführng verbessert die Pflegeleichtigkeit; Flecken von Schmutz, Öl und gefärbten Flüssigkeiten können dann erheblich leichter entfernt werden.

Keramische Fassaden
Jede Fassade muß nach der Verlegung oder mechanischen Befestigung einer Endreinigung unterzogen werden. Mechanisch gehaltene Fassaden erfordern dabei bevorzugt eine neutrale oder alkalische Reinigung zur Entfernung montagebedingter ölig-fettiger Verunreinigung, herkömmlich verklebte Fassaden eher eine saure Reinigung zur Entfernung von Zementschleier.
Unglasierte Fassadenplatten im Niedrigbereich können zum Schutz vor Fleckenbildung und Sprühfarben imprägniert werden. Fliesendekore
Ergänzend zu den Grundfliesen gibt es in vielen Fliesen-Serien auch passende Dekorfliesen mit Motiven oder Mustern. Diese Dekore sollen dass gleichmäßige Fliesenbild optisch Auflockern und geben damit jedem Raum eine individuelle Note. Wenn die Dekorfliesen ein anderes Format als die Grundfliesen aufweisen, so werden diese ? je nach Verwendung ? als Einleger oder Mosaik-Fliese bezeichnet.

Durch die heutige Wasserstrahl- und Lasertechnik ist es ermöglicht, aus glasierten und unglasierten Fliesen beliebige Muster zu schneiden, oder Oberflächen herzustellen, die Natursteinen oder antiken Fliesen ähnlich sind. Und das alles ohne dabei die Kanten der Fliesen zu verletzen. Die Vielfalt an Farben, Formaten, Mustern und Strukturen wird sie begeistern.

Nach dem Brand mit Fliesen werden die keramischen Farben auf die Glasur gebracht. Dies geschieht entweder per Hand, oder dies wird maschinell auf die Fliesen aufgedruckt. Danach werden die Fliesen dann nochmals gebrannt. Bei aufwendigen Dekoren kann dieser Vorgang auch mehrmals wiederholt werden. Flieseneinleger
Einleger gehören zu den Dekoration und bieten eine Alternative bzw. Ergänzung zu Dekorfliesen oder Bordüren. Einleger können die Größe oder Form von der Grundfliese annehmen, sie können aber auch abweichende Maße haben. Oft werden diese Stück auch aus völlig anderen Materialien (z.B.: Metall oder Holz) gefertigt und geben dem fertig gefliesten Raum eine besondere Note. Fliesengrösse
Formate von Fliesen werden im Nennmaß angegeben, was sich aus dem Werksmaß (angestrebtes Fertigungsmaß) und der Fugenbreite zusammensetzt. In der industriellen Herstellung von Fliesen kommt es zu Schwankungen in der Größe und dem Kaliber von Fliesen. Diese Kaliber werden sortiert, gekennzeichnet und getrennt verpackt. Der Kalibercode gibt somit an, welches tatsächliche Maß die Fliese hat. Das Kaliber findet sich auf jeder Verpackung neben der Nuancenbezeichnung.


Beispiel:
Fliese mit Format 30 x 30 cm und folgender Kalibercode-Angabe

Caliber -- Code
295 x 295 mm -- 5
296 x 296 mm -- 6
297 x 297 mm -- 7


Fliesenhammer
Er dient zum Anklopfen von Fliesen. Moderne Ausführungen dieses Werkzeugs, sogenannte Fliesenschonhämmer, hinterlassen keine Abriebspuren.
Fliesenhexe
Als Fliesenhexen (auch Fliesenecken oder Fliesenlegerecken) bezeichnet man ein Werkzeug, welches aus zwei kleinen Halteblechen und einer Gummischnur besteht. Sie dient als Richtschnur zur Einhaltung der Fugenflucht der zu verlegenden Wand- oder Bodenfliesen.

Die Haltebleche sind etwa 5 cm x 5 cm groß, bestehen in der Regel aus rostfreiem Stahl und sind mit einer Gummischnur verbunden. Die beiden Haltebleche werden jeweils auf der ersten und der letzten schon an der Wand oder am Boden verklebten Fliese eingehängt. Entlang der dazwischen gespannten Gummischnur werden die Fliesen ausgerichtet. Die Fliesenhexe eignet sich daher für die Fliesenverlegung im Dünn-, Mittel-oder Dickbett. Fliesenkleber
Im Fachhandel findet man unterschiedliche Pulverklebstoffe, die auf der Baustellen nur noch mit Wasser angerührt werden müssen. Unterschieden wird bei den Klebern zwischen normalen nicht wasser- und frostsicheren und wasser- und frostbeständigen Klebern unterschieden werden. Für anspruchsvolle Flächen, welche auf sich bewegenden oder arbeitenden Untergründen (z.B.: Holzspanplatten oder Fussbodenheizung) verlegt werden, stehen wärmebeständige flexible Kleber zur Verfügung. Dispersionsklebstoffe werden auf schwierigen Untergründen wie zum Beispiel bei Kleben von Fliese auf Fliese verwendet. Fliesenkreuze
Für die Geamtwirkung einer gefliesten Fläche ist auch der Fugenabstand zwischen den Fliesen von großer Bedeutung.
In der Regel werden Wandfliesen in einem Abstand von 2-4 mm und Bodenfliesen je nach Größe von 5-8 mm verlegt. Bei einer durchgängigen Verlegung, in dem Wand- und Bodenfliesen aufeinander abgestimmt sind, sollten die Fugenbreiten gleich sein.
Um die gewünschten Abstände gleichmäßig einzuhalten, werden im Handel Fugenkreuze aus Plastik angeboten, die es in allen gängigen Fugenbreiten gibt.
Fliesenschneidemaschine
Die Fliese liegt an einem verschiebbaren Winkelanschlag an, der über eine Skala eine exakte Einstellung der Zuschnittbreite erlaubt. Aufwendigere Maschinen verfügen über einen schwenkbaren Winkelanschlag mit exakter Gradeinteilung.Sie erlauben so trapezförmige Zuschnitte in stets gleichem Winkel. Auf diese Weise fallen Randzuschnitte bei aus der Flucht laufenden Wänden leicht. Zum Schneiden der Fliesen wird ein Schneidrad über die Fliesenoberfläche geführt. Entlang dieser vorgeritzten Linie bricht man dann die Fliese durch gleichmäßigen Hebeldruck. Fliesenschneider
Ein Fliesenschneider ist ein Gerät zum Anritzen und Brechen von Fliesen. Ein Hartmetallrad wird entlang einer Führungsschiene bewegt und ritzt über Hebeldruck eine feine Nut in die glasierte Oberfläche der Fliese, die anschließend entlang dieser Sollbruchstelle sauber gebrochen werden kann. Es gibt sowohl Ausführungen, die freihänidg geführt werden als auch Geräte, die das Schneidrad fest in zwei Rohrführungen mit entsprechenden Führungsbuchsen beinhalten. Bei letztgenannter Bauausführung wird die Fliese durch Absenken des Hebels, der zur Führung des Schneidrades dient, gebrochen. In einer anderen Bauform wird die Fliese mit einem Diamantblatt, das elektrisch angetriebenen ist, durchgesägt. Die Trennscheibe läuft dabei in einem Wasserbad. Ausführungen für größere Fliesen oder auch Betonplatten sind mit einem brückenförmigen Schlitten ausgestattet, an dem ein Sägeaggregat über das Werkstück geführt wird. Das Trennen erfolgt entweder trocken oder nass mit diamantbestückten Sägeblättern/Trennscheiben. Fliesenspiegel
Ein Fliesenspiegel ist kein Verlegeplan.

Der Fliesenspiegel ist der Plan oder Entwurf für einen gefliesten Wandbereich, der nicht bis zum Boden reicht.

Dieser befindet sich meist in Küchen oberhalb der Arbeitsfläche und wird daher auch „Küchenspiegel“ genannt. Seine Höhe ist aufgrund der Küchenmöbel meist 50 bis 60 cm. Er schützt die dahinter liegende Wand mechanisch und erleichtert das Beseitigen von z. B. Fettspritzern, die beim Kochen entstehen.

Alternativ wird er über frei hängenden Waschbecken platziert (z. B. Badezimmer oder Toilette) und schützt die Wand vor Spritzwasser.
Fließspachtel
Selbstnivellierende, pumpfähige, schnell erhärtende, zementäre Universalspachtelmasse mit optimalen Verlaufseigenschaften. Zum Ausgleichen mineralischer Unterböden und zum Herstellen von ebenflächigen, glatten und ansatzfreien Untergründen in dünnen Schichtdicken ab 2 mm. Für die nachfolgende Verlegung von Bodenbelagsbaustoffen aller Art, wie keramische Beläge, Naturwerksteinbeläge, textile und elastische Beläge sowie Parkett. Geeignet für Fußbodenheizung. Fuge
Als Fuge wird der Zwischenraum zwischen mehreren Teilen eines Fußbodenbelags (Fliesen, Natursteinplatten, Parkettbohlen usw.) bezeichnet. Durch die Fuge werden die einzelnen Elemente kraftschlüssig und/oder dichtend verbunden. Als Füllmaterialien dienen Fugenmörtel (Fugengrau, Fugenweiß) und Kleber mit spezifischen Eigenschaften (Fugenmasse). Je nach Formatgröße der Belagselemente wird die Fugenbreite angepasst.
Darüber hinaus werden noch technische Fugen zwischen Bauteilen - Bewegungsfugen, Dehnungsfugen, Bautrennfugen, Wandanschlussfugen u.a. - unterschieden. Sie dienen der schadfreien Verbindung von Bauteilen zur Kraftübertragung bzw. -ableitung oder auch Isolierung und werden mit dauerelastischen, dauerplastischen oder gegeneinander beweglichen Materialien gefüllt
Fugenbrett
Großformatige Holzkelle mit Zellgummiauflage auf der Unterseite.
Diese dient zum Verfugen.
Fugengummi
Eignet sich zum Verreiben der Fugenmasse in die Fliesenfugen, damit keine Hohlräume entstehen sowie zum Abziehen des überschüssigen Fugenmörtels.
Fußbodenheizung
Für Fußbodenheizungen gilt folgende Norm:

DIN EN 1264 (alt DIN 4725).
Weitere Normen, die eine Schnittstelle zur Fußbodenheizung haben:

EnEV - Energieeinsparverordnung
DIN 18560 - Estrichnorm
DIN 1055 - Verkehrslasten
DIN 18202 - Toleranzen im Hochbau
DIN 4109 - Schallschutz im Hochbau
Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen des Bundesverband Flächenheizungen.
Die Vorlauftemperatur des Heizwassers ist auf 55 °C festgelegt. Die Oberflächentemperaturen des Fertigfußbodens dürfen 29 °C im Aufenthaltsbereich, 33 °C im Bad und 35 °C in den Randzonen nicht überschreiten. (Die Temperaturen sind in langjährigen Untersuchungen ermittelt worden. Dabei wurde die Physiologie des Menschen berücksichtigt und es wurde festgestellt, dass diese Temperaturen von den überwiegenden Teil der Menschen als unbedenklich eingestuft wurde. Somit haben sie Eingang in den entsprechenden DIN-Normen gefunden und jetzt auch in der europäischen Norm für die Fußbodenheizung. Damit wurde auch ein einheitlicher Standard für die Fußbodenheizung gefunden. Vielleicht sind noch die "schlechten" Eigenschaften der Fußbodenheizung bekannt, dicke Füße, Krampfadern etc. Damals wurde teilweise mit Oberflächentemperaturen oberhalb dieser Grenzwerte operiert.)

Der Wärmedurchlasswiderstand R,B in des Fußbodenbelages soll 0,15 m²K/W nicht überschreiten. Die meisten textilen Beläge sind mit dem Fußbodenheizungssymbol gekennzeichnet und damit zugelassen.

An den Rändern des Estrichs sind Randdämmstreifen zu anzuordnen. Sie sollen die Ausdehnung des Estrichs ermöglichen und auch den Schallschutz gewährleisten. Bei größeren Flächen sind zusätzlich Dehnungsfugen vorzusehen. Es gilt hierbei die Estrichnorm DIN 18560.

Die Führung der Rohre wird durch den Verlegeabstand, der aus einer Berechnung ermittelt wird, bestimmt. Die Abweichung vom ermittelten Rohrabstand darf in einer bestimmten Toleranz nicht überschritten werden, weil dadurch die Gefahr einer zu großen Welligkeit im Estrich entsteht. Die Welligkeit ist der Temperaturunterschied zwischen den Rohren.



G
Gefaste Kanten
Rektifizierte Fliesen zeigen naturgemäß eine Schleifkontur an der oberen Kante. Man spricht von einer gefasten Kante, wenn diese obere Kante leicht abgeschrägt wird. Fugen können dadurch optisch größer wirken. Die gefasten Kanten können produktionsbedingt unterschiedlich ausfallen (Normschwankungen). Giesharz
Zweikomponentiges, schnell erhärtendes, fließfähiges Acrylharzsystem zum kraftschlüssigen Verfüllen von Estrichrissen. Mit Quarzsand abgemagert zum Füllen von Fugen und Fehlstellen, zum Spachteln von Unebenheiten (z.B. Sopro). Glasierte Kanten
Einen verlegetechnischen Vorteil bieten Grundfliesen für Wandbeläge mit glasierten Kanten.
Ihr Vorteil besteht darin, dass der Fliesenbelag mit hygienisch einwandfreien und ästhetisch harmonischen Eck- und Kantenausführungen gestaltet werden kann. Glasur (Keramik)
Die Keramik-Glasur ist ein Oberflächenprodukt für die Gruppe von Keramikprodukten (Steingut, Terrakotta, Porzellan, etc.), die hauptsächlich in den Anfängen der Töpferei dazu diente, den porösen Scherben mit einem wasserundurchlässigen Überzug zu versehen. Glättkelle
Die Glättkelle (auch Traufel) ist ein Werkzeug für Gipser, Stuckateure, Fliesenleger und Maurer. Sie besteht aus einem ca. 1 mm starkem, rechteckigem, rostfreiem Stahlblech mit einem Handgriff aus Holz oder Kunststoff. Die Breite ist in der Regel 13 cm, die Länge kann zwischen 28 cm und 60 cm betragen. Mit der Glättkelle werden Putz oder Spachtelmasse auf Wände aufgetragen und anschließend geglättet oder strukturiert. Bei der Sanierung von Wänden werden Unebenheiten, Risse, Fugen und Löcher gefüllt und geglättet.

Die Glättkelle der Fliesenleger ist zweiseitig gezahnt. Rechteckige Aussparungen am Stahlblech bilden Zähne, deren Größe wird in Millimeter angegeben, z.B. 3x3 (fein), 6x6 (mittel) oder 10x10 (grob). Mit der glatten Seite der Glättkelle trägt der Fliesenleger den Fliesenkleber auf Wand oder Boden gleichmäßig auf, anschließend wird der Kleber mit der gezahnten Seite der Glättkelle gekämmt. In das so entstandene Streifenmuster werden die Fliesen eingelegt.

H
Heizestrich
Verwendung als Fußbodenheizung
Als Heizestriche werden solche Konstruktionen bezeichnet, die entweder in oder unterhalb der Lastverteilungsschicht Heizelemente beinhalten. Der Estrich wirkt insofern als Heizkörper und erwärmt den Raum. Dies erklärt sich dadurch, dass für Menschen bei einer Raumtemperatur von z.B. 20 Grad Celsius eine höhere Oberflächentemperatur als 20 Grad Celsius vonnöten ist, um sich behaglich zu fühlen.

Zudem erlaubt es die Verwendung einer Fußbodenheizung dem Planer, auf eventuell in seinem Entwurf störende Heizkörper zu verzichten, was die Gestaltungsmöglichkeiten erweitert.


Verschiedene Ausführungen
Als Heizmedien werden in erster Linie mit Warmwasser befüllte Rohre oder alternativ elektrische Heizmatten verwendet. Die Rohre liegen bei der Mehrzahl der Systeme im Estrichquerschnitt, während sich die Heizmatten häufig unterhalb der Estrichplatte befinden. Natürlich kann man diese auch mittig in den Estrich einbetten, hier läuft man jedoch Gefahr, dass die Heizmatte als Trennschicht wirkt, wenn die nachfolgende Estrichschicht nicht wirklich ?frisch-auf-frisch? wird.

Wenn lediglich eine Fußbodentemperierung z. B. in Bädern vorgesehen wird, ist es auch möglich, die Elektroheizmatten unterhalb der Fliesen und damit oberhalb des Estrichs zu platzieren. Dann spricht man jedoch nicht mehr von einem ?Heizestrich?.


Nachteile
Fußbodenheizungen haben gegenüber konventionellen Heizkörpern den Nachteil, dass es länger dauert bis sich der Raum erwärmt und damit die schnelle Regelbarkeit in einem gewissen Umfang eingeschränkt ist. Es wird versucht, dieses Manko durch dünnere und damit schneller aufheizbare Estrichkonstruktionen zu kompensieren. Außerdem geht man den Weg, die Heizrohre bei vielen Systemen dichter als früher zu verlegen oder wählt so genannte ?Klimaböden?, die mit einer heizmedienführenden Platte eine gleichmäßige Estrichdurchwärmung möglich machen.


Handwerkliche Ausführung
Vor Verlegung der Dämmplatten ist es notwendig, den Untergrund zu prüfen, eventuell notwendige Dampfsperren/Abdichtungen einzubringen und ein Nivellement anzufertigen. Es ist deshalb empfehlenswert, die Verlegung der Dämmplatten im Leistungsbereich des Estrichlegers vorzusehen, da er auf diese Arbeiten eingestellt ist.

In diesem Zusammenhang kann z.B. ein System gewählt werden, bei welchem der Estrichleger die Dämmplatten einschließlich Abdeckung einbringt. Im Anschluss verlegt der Heizungsbauer ein Gitter, welches zur Befestigung der Rohre dient. Alternativ können die Rohre auch auf einer festen Unterlage oberhalb der Dämmschichten befestigt werden.

Aufgrund ihrer praktischer Erfahrung geben manche Planer Systemen den Vorzug, bei denen keine Hoch-/Tiefstruktur innerhalb des Estrichs erzeugt wird, wie dies bei einigen Noppenplatten der Fall ist. Letztere können die Entstehung von Spannungen innerhalb des Estrichquerschnitts fördern, und bei manchen Systemen ist der Anschluss an den Randstreifen nicht geeignet gelöst.

Zum Zeitpunkt der Estrichverlegung müssen die Heizrohre mit Wasser befüllt sein, um eventuelle Undichtigkeiten rechtzeitig zu bemerken. Die Wassertemperatur in den Heizrohren sollte der Raumtemperatur entsprechen, lediglich im Winter kann aus Frostschutzzwecken mit einer Vorlauftemperatur von 20 Grad Celsius gearbeitet werden. Bei Estricheinbringung ist speziell darauf zu achten, die Heizungsrohre nicht zu beschädigen.


Schwimmende Verlegung
Heizestriche werden in der Regel als schwimmende Estriche eingebracht. Während des Aufheizvorgangs ist es leicht nachzuvollziehen, wie sich der Estrich durch die Erwärmung ausdehnen wird. Deshalb ist es bei Heizestrichen von elementarer Wichtigkeit, dass diese keinen Kontakt zu aufgehenden (tragenden) Bauteilen haben. Der Randstreifen sollte dicker dimensioniert werden als bei üblichen schwimmenden Estrichen. Eine Randstreifendicke von 1 bis 1,5cm ist in jedem Fall angeraten. In Ausnahmefällen können sogar noch dickere Randstreifen nötig sein, wenn es sich um besonders große Räume handelt oder die Temperaturspreizung extrem ist.

Bei Fußbodenheizungen soll der Wärmedurchlasswiderstand des Bodenbelags inklusive eventueller Unterlagen 0,15 [m2 x K/W] nicht übersteigen.

Hydrotect-Veredelung
Strahlend saubere Fliesen - wie von selbst

Glanz ohne Mühe: Fliesen mit Hydrotect-Veredelung hält man spielend leicht dauerhaft strahlend sauber. Denn Kalk, Fett und Schmutz finden auf der Oberfläche keinen festen Halt. Keime werden zersetzt, störende Gerüche und Schimmelbildung verhindert. Dabei ist Hydrotect völlig ungiftig und frei von Reizstoffen. Die Veredelung ist fest in die Fliese eingebrannt und praktisch unbegrenzt haltbar. Deshalb garantieren wir die volle Wirksamkeit - dauerhaft.


Hydrotect: Die Wirkung

Hydrotect macht Fliesen hydrophil. Statt abzuperlen, verteilt sich das Wasser als hauchdünner Film auf der Oberfläche. Entscheidender Vorteil: Verschmutzungen werden einfach unterspült und lassen sich im Nu abwischen. Schädliche Keime, die oft auch üble Gerüche hervorrufen, werden oxidiert und auf natürliche Weise vernichtet. Fazit: strahlende Sauberkeit, Frische und Hygiene ? dauerhaft und ohne Mühe.


Hydrotect: Das Prinzip

Hydrotect wirkt zuverlässig und dauerhaft durch die Kraft des Lichts. Schon eine normale Innenraum-Beleuchtung reicht aus, um den in der Veredelung enthaltenen Katalysator Titandioxid (TiO2) zu aktivieren. Die Folge: Wasser, das sich auf der Fliese befindet, wird entspannt und unterspült als dünner Film auch hartnäckige Verschmutzungen wie Kalk, Schmutz und Fett. Zugleich führt die photokatalytische Reaktion zur Aktivierung des Luftsauerstoffs. Dadurch werden Bakterien vernichtet und ein erneutes Wachstum zuverlässig behindert.


Hydrotect: Der Einsatz

Ob Küche, Bad, Diele oder Terrasse: Überall, wo im Wohnbereich Wand- oder Bodenfliesen eingesetzt werden, bringt die reinigungsfreundliche Hydrotect-Veredelung strahlende Sauberkeit im Nu. Das bedeutet: mehr Freizeit, mehr Lebensqualität! In öffentlichen Gebäuden und hygienisch kritischen Bereichen senkt Hydrotect die Reinigungskosten und sorgt zugleich für perfekte Hygiene. Hydrotect-veredelte Fliesen für Wand, Boden und Fassade sind in zahlreichen Farben und Oberflächenstrukturen lieferbar. Das hilft Architekten und Bauherren, ihre kreativen Spielräume konsequent zu nutzen.


I
Imprägnierung
Im Bauwesen bezeichnet Imprägnierung das Tränken von Baustoffen mit wasserabweisenden Mitteln, um die Baustoffe gegen schädigende Wasseraufnahme zu schützen.
Besonders polierte Feinsteinzeugfliesen sollten nach einer intensiven Grundreinigung imprägniert werden.


K
Kaliber (Fliesengroesse)
Formate von Fliesen werden im Nennmaß angegeben, was sich aus dem Werksmaß (angestrebtes Fertigungsmaß) und der Fugenbreite zusammensetzt. In der industriellen Herstellung von Fliesen kommt es zu Schwankungen in der Größe und dem Kaliber von Fliesen. Diese Kaliber werden sortiert, gekennzeichnet und getrennt verpackt. Der Kalibercode gibt somit an, welches tatsächliche Maß die Fliese hat. Das Kaliber findet sich auf jeder Verpackung neben der Nuancenbezeichnung.


Beispiel:
Fliese mit Format 30 x 30 cm und folgender Kalibercode-Angabe

Caliber -- Code
295 x 295 mm -- 5
296 x 296 mm -- 6
297 x 297 mm -- 7


Kantenschutzprofile
Abschlussprofile (auch Kantenschutzprofile genannt) schützen die Außenkanten von Fliesen.
Häufig werden diese Profile an Wandaußenecken, an Materialübergängen oder Treppenstufen eingesetzt. Oft werden die Abschlussprofile aber nicht nur zum Schutz verwendet, sondern können auch sehr dekorativ eingesetzt werden oder heben die Hochwertigkeit des Fliesenbelags. Dazu gibt es Ausführungen in Edelstahl, Messing oder Chrom.
(siehe auch Schlüter-Produkte)

L
Light-Tile
Light-Tile ist ein innovatives Lichtkonzept.Es integriert modernste LED-Technologie in hochwertige Fliesen für Wand und Boden.Light-Tile macht die Fliese zur Lichtquelle und somit zu einem dekorativen Element, ob nun in runder oder quadratischer Form. Eine völlig neue Möglichkeiten der Raumgestaltung im Bad oder Wohnbereich. Es schafft Stimmung und Orientierung.

M
Modulare Verlegung
Fliesen unterschiedlicher Formate können unter Berücksichtigung des Nennmaßes zusammen verlegt werden. Fliesen mit gleichem Kaliber können mit einer einheitlichen Fuge verlegt werden. Wand-und Bodenfliesen mit unterschiedlichem Kaliber können im Fugenschnitt verlegt werden. Hier muß eine unterschiedliche Fugenbreite als Ausgleich gewählt werden. Mosaik
Steinzeugfliesen kleiner als 10/10 cm. Sie können quadratisch, rechteckig oder rund sein. Kleinere runde Mosaike werden als Knopfmosaik bezeichnet. Nicht alle Mosaike sind für eine Bodenverfliesung geeignet.



N
Nuance
Auch wenn bei der Herstellung des gleichen Typs Fliesen immer wieder dieselben Rohstoffe verwendet werden, können die Farben des Endproduktes von Brennvorgang zu Brennvorgang variieren. Die Ursache liegt in winzigen graduellen Unterschieden der Rohstoffe und im Brennvorgang, die nicht beeinflussbar sind. Um auf der gefliesten Fläche eine gleichmäßige Nuancierung zu erhalten, sollten beim Verlegen die Fliesen aus verschiedenen Paketen gemischt werden. Daher ist beim Kauf von Fliesen immer darauf zu achten, dass die Fliesen aus einer Brandfarbe stammen. Auch für spätere Reparaturen sollte ein Paket der Fliesen als Reserve bestellt werden.

O
Oberflächenverschleis
Glasurabrieb bei glasierten Steinzeugfliesen infolge schleifender, reibender Beanspruchung. Die Verschleißgruppe (Klasse I bis IV) sollte vom Hersteller angegeben werden.

P
Papageienzange
Die Papageienzange ist eine spezielle Zange für Fliesenleger zum Ausbrechen von Löchern in Fliesen. Es ist damit möglich, Löcher vom Fliesenrand her auszuknabbern oder nach dem Ausschlagen eines kleinen Loches im Innern der Fliese mittels eines Fliesenspitzhammers das Loch zu erweitern.

R
Reinigung
Reinigung von keramischen Fliesen

Alle glasierten und unglasierten Materialien zeichnen sich durch Oberflächen aus, die beste Voraussetzungen für problemlose Reinigung bieten.

Erstreinigung
Unmittelbar nach der Fertigstellung des Belages.
Für die Entfernung von Zementschleiern (Reste von hydraulisch abbindendenVerlege- und Verfugmaterialien) eignen sich nur Zementschleierentferner.
Saure Reiniger greifen Fugen auf Zementbasis an. Daher die Fugen durch Vornässen schützen und nach der Anwendung den Belag gründlich klar spülen, evt. neutralisieren.

Allgemeinschmutz läßt sich am besten mit alkalischen oder neutralen Reinigern entfernen.
Die Reinigung erfolgt je nach Schmutzanfall.

Grundreinigung und Fleckenbeseitigung
Bei der Grundreinigng handelt es sich um eine intensive Zwischenreinigung.
Durch Einsatz von Spezialreinigern, erhöhter Einwirkzeit, verstärkter mechanischer Unterstützung durch Bürsten und evt. Scheuerpulver wird der Belag gründlich gereinigt.

Kalkablagerungen, Urinstein, Rostflecken und Metallabrieb:
saure Reiniger, Fugen auf Zementbasis gründlich vornässen, sauren Reiniger durch klar spülen nach der Einwirkzeit vollständig entfernen

Teer, Bitumen, Farbkleckse, Reste von Dehnungsfugen, Kunstharz:
organische Lösungsmittel, wie zb. Benzin, Aceton oder Abbeipasten

Epoxidharze:
Abbeipasten oder spezielle Reinigungsmittel

Öle, Fette, Wachse:
stark alkalische Reiniger
unglasierte Keramik ohne Vergütung oder Imprägnierung kann evt. durch Öle, Fette oder gefärbte Flüssigkeiten eine Verfleckung aufweisen, die nicht mehr vollständig zu entfernen ist.

Gummiabrieb, Bleistiftstriche:
Hier ist nur eine mechanische Entfernung durch Reiben oder Bürsten, evt. mit Hilfe von Scheuerpulver wirksam.

unglasierte keramische Beläge:
Unglasierte, nicht oberflächenvergütete Keramik sollte vorbeugend imprägniert werden, wenn vorhersehbar ist, dass gefärbte Flüssigkeiten, Fette oder Öle auf den Belag einwirken.
Alle unglasierten Beläge mit werksseitiger Protecta-Vergütung brauchen und dürfen nicht imprägniert werden. Ähnlich wie bei glasierter Keramik kann die Imprägnierung nicht eindringen und bleibt dann auf der Oberfläche als Schmierschicht zurück.

Trittsichere keramische Beläge:
maschinelle Reinigung mit Bürstenmaschinen, Hochdruck-oder Dampfreinigern.
Die Verfugung muß auf die erforderliche Reinigung abgestimmt sein.
Schleifmittelhaltige Bürsten oder Pads dürfen keinesfalls zum Einsatz kommen, da sie die Trittsicherheit erniedrigen.
Reinigungsmittel, -gerät und -ablauf muß auf die Schmutzart und den Anwendungsbereich abgestimmt sein. Reste von Reinigungsmitteln machen den Bodenbelag glitschig, deshalb immer gründlich klar spülen. Filmbildenden Mittel beeinflussen die trittsicherheit ebenfalls negativ.

poliertes Feinsteinzeug:
Der trockene Belag sollte nach der Bauendreinigung imprägniert werden.
Eine einmalige Durchführng verbessert die Pflegeleichtigkeit; Flecken von Schmutz, Öl und gefärbten Flüssigkeiten können dann erheblich leichter entfernt werden.

Keramische Fassaden
Jede Fassade muß nach der Verlegung oder mechanischen Befestigung einer Endreinigung unterzogen werden. Mechanisch gehaltene Fassaden erfordern dabei bevorzugt eine neutrale oder alkalische Reinigung zur Entfernung montagebedingter ölig-fettiger Verunreinigung, herkömmlich verklebte Fassaden eher eine saure Reinigung zur Entfernung von Zementschleier.
Unglasierte Fassadenplatten im Niedrigbereich können zum Schutz vor Fleckenbildung und Sprühfarben imprägniert werden. Rektifizierte Fliesen
Rektifizierte Fliesen werden nach der Herstellung auf das erforderliche Werksmaß gefräst. Die Seitenflächen stehen in einem 90grad-Winkel zur Oberfläche und zueinander. Eine Verlegung mit schmalen Fugen ist somit möglich. Restposten
Es handelt sich hierbei um Artikel, die aus der Produktion genommen wurden und somit nicht mehr im aktuellen Sortiment des Herstellers zu finden sind. Dies hat keine Auswirkung auf die Qualität der Fliesen. Restposten werden verkauft, solange der Vorrat reicht. Rutschhemmungsklassen
Trittsicherheits-Bewertungsgruppen
Bewertungsklassen
Gruppe Haftreibwert Neigungswinkel
R9 gering von 6 bis 10°
R10 normal von 10 bis 19°
R11 erhöht von 19 bis 27°
R12 groß von 27 bis 35°
R13 sehr groß über 35°
Nach DIN 51130 unterscheidet man in sogenannte R-Klassen. Je höher die hinter dem R stehende Zahl, desto rutschhemmender. Für den gewerblichen Bereich sind Klassen von R9 - R13 vorgeschrieben. Die BGR 181 der Berufsgenossenschaften findet jedoch keine Anwendung auf Fußböden in Arbeitsräumen, Arbeitsbereichen und betrieblichen Verkehrswegen, die trocken genutzt werden, und wo die Gefahr des Ausrutschens auf Grund gleitfördernder Stoffe nicht besteht. Im Zweifelsfall sollten die Berufsgenossenschaft oder die Gewerbeaufsicht zum jeweiligen Bauobjekt befragt werden
Für den privaten Bereich gibt es keine Vorgaben, es empfiehlt sich aus Haftungsgründen auch hier die Verwendung von geprüften und zugelassenen Fliesen mit mindestens R9-Klassifizierung.
Ferner unterscheidet man je nach Anwendungsfall für den Barfußbereich (DIN 51 097) in die Klassen A, B und C. In Bereichen, wo fettige oder "pastöse" oder faserig-zähe Stoffe auf den Boden gelangen, müssen Fliesen auch noch einen "Verdrängungsraum" besitzen, der nach vier V-Klassen bewertet wird.
Werden Fliesen mit zu geringer Rutschhemmung eingebaut, drohen im Unglücksfall hohe Schadenersatzansprüche.


S
Schlüter Bekotec
Schlüter-BEKOTEC ist die sichere Belagskonstruktionstechnik als System für rissefreie und funktionssichere schwimmende Estriche und Heizestriche mit Belägen aus Keramik und Naturstein. Aber auch andere Belagsmaterialien können auf dem BEKOTEC-Estrich verlegt werden. Schlüter Designline
Schlüter-DESIGLINE ist ein Bordürenprofil, mit dem sich optisch ansprechende Wandbeläge gestalten lassen. Die Profilserie lässt sich mit den entsprechenden Schlüter-RONDEC Profil für Wandaußenecken kombinieren. Schlüter Dilex-BWS
Schlüter-DILEX-BWS ist ein Bewegungsfugenprofil mit Seitenteilen aus Hart-PVC-Regenerat. Die Bewegungszone besteht aus weichem Kunststoff und bildet die 5mm breite Sichtfläche. Schlüter Ditra
Schlüter-DITRA ist eine Polyethylenbahn mit hinterschnittenen quadratischen Vertiefungen, die rückseitig mit einem Trägervlies versehen ist. Sie ist ein universeller Untergrund für Fliesenbeläge als Entkopplungsschicht, Verbundabdichtung und Dampfdruckausgleichsschicht. Schlüter Ditra Sound
Schlüter-DITRA-SOUND ist eine Schwerfolie auf Polyethylenbasis, die vorder- und rückseitig mit einem Vlies zur Verankerung im Fliesenkleber versehn ist. Schlüter DITRA SOUND dient in Verbindung mit Fliesenbelägen als Verbund-Trittschalldämmung. Schlüter Kerdi
Schlüter-KERDI ist eine Abdichtungsbahn aus Polyethylen, welcher zur Verankerung in dem Fliesenkleber beidseitig mit Vliesmaterial versehen ist. Sie eignet sich besonders für Abdichtungen im Verbund mit Fliesenbelägen an Wand und Boden. Schlüter KERDI DS ist auf Grund des hohen Wasserdiffusionswiderstands für den Einsatz als Dampfsperre im Verbund mit Fliesenbelägen geeignet. Schlüter Kerdi Keba
Schlüter-KERDI-KEBA sind Dichtbänder aus Polyethylen, die beidseitig mit Vliesmaterial versehen sind. Sie eignen sich zum Abdichten von Stoßverbindungen und Wand-/Bodenanschlüssen.

Schlüter-KERDI-KEBA ist ein flexibles Dichtband zum Abdichten über Bewegungsfugen. Schlüter Kerdi-Coll
Schlüter-KERDI-COLL ist ein zweikomponentiger Dichtkleber auf Basis einer lösemittelfreien Acrylatdispersion und eines zementären Reaktivpulvers. Er eignet sich zum Verkleben und Abdichten der Überlappungen von Schlüter-KERDI Bahnen. Weiterhin kann mit Schlüter-KERDI-COLL eine dichte Stoß- und Anschlussver-klebung der Abdichtungsbänder Schlüter-KERDI-KEBA auf der Schlüter-KERDI und Schlüter-DITRA sowie an den Schlüter-BARA Randprofilen erfolgen. Schlüter Kerdi-F/-KM
Schlüter-KERDI-F/-KM sind fertig verschweißte Formteile zur Herstellung von Innen- und Außenecken und KERDI-KM sind Manschetten für Rohrdurchführungen. Schlüter Kerdi-Kereck
Schlüter-KERDI-KERECK sind Zuschnitte zur Herstellung von Innen- und Außenecken, die auch nicht rechtwinklige Eckausprägungen ermöglichen. Schlüter Profil
Die Schlüter-Schiene ist ein spezielles Profil zum Schutz und zur Dekoration der Außenkanten an Fliesenbelägen, lässt sich aber auch für andere Belagsmaterialien und Anwendungen sehr gut einsetzen.
Weitere Anwendungsbereiche sind u. a. Übergänge verschiedener Belagsarten (z.B. Fliesen zu Teppichboden), Sockelabdeckungen, Kantenschutz an Dehnungsfugen, saubere und dekorative Abschlusskanten an Treppenstufen sowie Flächen- und Feldbegrenzungen jeglicher Art (Teppich, Parkett, Laminat, Natursteinbeläge oder Reaktionsharzbeschichtungen).

Schlüter Quadec-A
Schlüter-QUADEC-A ist ein hochwertiges Abschlussprofil aus eloxiertem Aluminium für Wandaußenecken und Abschlüssen von Fliesenbelägen. Die Sichtfläche des Profils bildet eine rechtwinklige Ausprägung der Außenecke. Durch den Fugensteg wird eine definierte Fugenkammer zur Fliese vorgegeben. Schlüter Quadec-AC
Schlüter-QUADEC-AC ist ein hochwertiges Abschlussprofil aus farbig beschichtetem Aluminium für Wandaußenecken und Abschlüssen von Fliesenbelägen. Die Sichtfläche des Profils bildet eine rechtwinklige Ausprägung der Außenecke. Durch den Fugensteg wird eine definierte Fugenkammer zur Fliese vorgegeben. Schlüter Quadec-E
Schlüter-QUADEC-E ist ein hochwertiges Abschlussprofil aus Edelstahl für Wandaußenecken an Fliesenbelägen und bietet einen guten Kantenschutz. Die Sichtfläche des Profils bildet eine rechtwinklige Außenecke der Fliesenbeläge. Schlüter Quadec-MC
Schlüter-QUADEC-MC ist ein hochwertiges Abschlussprofil aus verchromtem Messing für Wandaußendecken und Abschlüsse von Fliesenbelägen. Die Sichtfläche des Profils bildet eine rechtwinklige Ausprägung der Außenecke. Schlüter Radiusstanzung
Zum Schutz von Belagsabschlüssen mit gerundeten Randkonturen sind diverse Schlüter-Profile aus Metall mit einer Sonderstanzung erhältlich, die es ermöglicht, das Profil an die Kontur des Belagsrandes anzupassen. Aus produktionstechnischen Gründen können Produkte mit L = 1,00 m nicht mit einer Sonderstanzung versehen werden. Schlüter Rema
Schlüter-REMA ist ein System zum unsichtbaren Verschließen von Kontrollöffnungen in Wandbelägen aus Fliesen. Schlüter-REMA lässt sich unabhängig von der Fliesenstärke und –größe einsetzen und ermöglicht eine perfekte Anpassung an das Fugenbild. Schlüter Rondec-AC
Schlüter-RONDEC-AC ist ein symmetrisch gerundetes Profil mit Fugensteg für Wandaußenecken und Belagsabschlüsse aus Aluminium mit einer farbigen Beschichtung. Durch den Fugensteg wird eine definierte Fugenkammer zur Fliese vorgegeben. Schlüter Rondec-E
Schlüter-RONDEC-E ist ein symmetrisch gerundetes Profil für Wandaußenecken und Belagsabschlüsse aus Edelstahl mit verschiedenen Oberflächen. Schlüter Rondec-PRO
Schlüter-RONDEC-PRO ist ein dekoratives Profil aus farbigen PVC für symmetrisch gerundete Wandaußenecken an Fliesenbelägen sowie Sockel- und Belagsabschlüsse, dass die Fliesenkanten vor mechanischer Beschädigung schützt. Durch den Fugensteg wird eine definierte Fugenkammer zur Fliese vorgegeben. Schlüter Rondec-Step
Schlüter- RONDEC-STEP ist ein Kantenprofil für Küchenarbeitsplatten oder Ablagen, die einen keramischen Belag erhalten. Schlüter Schiene
Die Schlüter-Schiene ist ein spezielles Profil zum Schutz und zur Dekoration der Außenkanten an Fliesenbelägen, lässt sich aber auch für andere Belagsmaterialien und Anwendungen sehr gut einsetzen.
Weitere Anwendungsbereiche sind u. a. Übergänge verschiedener Belagsarten (z.B. Fliesen zu Teppichboden), Sockelabdeckungen, Kantenschutz an Dehnungsfugen, saubere und dekorative Abschlusskanten an Treppenstufen sowie Flächen- und Feldbegrenzungen jeglicher Art (Teppich, Parkett, Laminat, Natursteinbeläge oder Reaktionsharzbeschichtungen).

Steingutfliesen
Diese Fliesen werden mit einer Glasur (durchsichtig oder undurchsichtig) bedeckt, welche dann im zweiten Brennvorgang mit dem Tonkörper verschmilzt. Die glasierte Oberfläche kann unterschiedlich gestaltet sein, also z.b. glänzend, seidenmatt, matt, profiliert, strukturiert oder wellig sein. Aber: Fliesen dieses Typs sind nur für die Innengestaltung geeignet, da diese nicht frostsicher sind. Steingutfliesen können nicht als Bodenfliesen verwendet werden. Steinzeugfliesen
Diese werden wie die Steingutfliesen mit einer Glasur überzogen, welche dann beim zweiten Brennvorgang mit dem Fliesenkörper verschmilzt. Jedoch besteht der Fliesenkörper bei Steinzeugfliesen aus einer anderen Mischung des Tones. Dieser ist somit wesentlich strapazierfähiger.

T
Trittsicherheit
Bewertungsklassen
Gruppe Haftreibwert Neigungswinkel
R9 gering von 6 bis 10°
R10 normal von 10 bis 19°
R11 erhöht von 19 bis 27°
R12 groß von 27 bis 35°
R13 sehr groß über 35°
Nach DIN 51130 unterscheidet man in sogenannte R-Klassen. Je höher die hinter dem R stehende Zahl, desto rutschhemmender. Für den gewerblichen Bereich sind Klassen von R9 - R13 vorgeschrieben. Die BGR 181 der Berufsgenossenschaften findet jedoch keine Anwendung auf Fußböden in Arbeitsräumen, Arbeitsbereichen und betrieblichen Verkehrswegen, die trocken genutzt werden, und wo die Gefahr des Ausrutschens auf Grund gleitfördernder Stoffe nicht besteht. Im Zweifelsfall sollten die Berufsgenossenschaft oder die Gewerbeaufsicht zum jeweiligen Bauobjekt befragt werden
Für den privaten Bereich gibt es keine Vorgaben, es empfiehlt sich aus Haftungsgründen auch hier die Verwendung von geprüften und zugelassenen Fliesen mit mindestens R9-Klassifizierung.
Ferner unterscheidet man je nach Anwendungsfall für den Barfußbereich (DIN 51 097) in die Klassen A, B und C. In Bereichen, wo fettige oder "pastöse" oder faserig-zähe Stoffe auf den Boden gelangen, müssen Fliesen auch noch einen "Verdrängungsraum" besitzen, der nach vier V-Klassen bewertet wird.
Werden Fliesen mit zu geringer Rutschhemmung eingebaut, drohen im Unglücksfall hohe Schadenersatzansprüche.



V
Verschleiß
Alle Bodenbeläge sind einem Verschleiß ausgesetzt, der von verschiedenen Faktoren abhängt. Beispiele hierfür können sein: Benutzungsfrequenz, Verschmutzungs-bzw. Reiningungsbedingungen, Art der Begehung, Härte der Glasur, Dicke der Glasurschicht, Glanzgrad der Glasur, Farbe und Helligkeit der Glasur.
Der Oberflächenverschleiß ist nicht bei allen Glasuren gleich. Deshalb werden die glasierten Steinzeugfliesen in 5 Gruppen (Abriebgruppen) unterteilt. Oberflächenveränderungen sind nicht auszuschließen. Vilbostone
Vilbostone ist ein durchgefärbtes Feinsteinzeug, das den höchsten ästhetischen und technischen Qualitätsstandards entspricht. Ausgezeichnet wird dieses Feinsteinzeug durch detailgetreuen Nachbildungen von Natursteinen. Das Material kann innen und außen verlegt werden, da es frostsicher, farbecht und robust ist.
Vilbostoneplus
Vilbostone Feinsteinzeug-Fliesen sind von Natur aus strapazierfähig und unempfindlich.
Mit vilbostoneplus, einer Oberflächenversiegelung, verbessern wir diese Eigenschaften für alle matten Feinsteinzeug-Fliesen.
Während des Herstellungsprozesses der Fliesen wird die Struktur ihrer Oberflächen so versiegelt, dass die Fleck- und Schmutzbeständigkeit weiter zunimmt und eine Nachbehandlung der matten Fliesen mit Imprägniermitteln nicht mehr erforderlich ist.


W
Wasseraufnahmevermögen
Gruppe Massen-% Wasseraufnahmevermögen
I höchstens 3 %
IIa 3 % bis 6 %
IIb 6 % bis 10 %
III mehr als 10 %
In der europäischen Norm EN 87 werden keramische Fliesen und Platten nach ihrem Wasseraufnahmevermögen in vier Gruppen unterteilt.
Frostbeständig und somit für den Außenbereich geeignet sind nur Fliesen und Platten der Gruppe I. Auch Fliesen, die auf überdachten Flächen - z.B. auf Balkonen - vor Niederschlägen geschützt verlegt werden, müssen der Gruppe I zugeordnet sein, da sie dort nicht frostgeschützt liegen.
Wasserwaage
Beim Verlegen der Fliesen kommt es darauf an, daß Senkrechte und Waagerechte möglichst exakt eingehalten werden. Neuerdings gibt es auch Präzisions-Laser-Wasserwaagen, die mit einem auch im Hellen gut sichtbaren Laserstrahl Horizontale oder Vertikale exakt markieren.
Wedi Bauplatten
Die Wedi Bauplatte ist leicht, sehr stabil, wasserundurchlässig, wärmedämmend und wirkt dampfbremsend. Ihre Oberflächenstruktur bildet den idealen Untergrund für die Fliesenverklebung im Dünnbettverfahren und für das Aufbringen von Putz.
Sie verbindet handwerkliche Qualitätsarbeit mit technischer Perfektion.
Bestens geeignet
zum Ausgleichen alter Fliesenbeläge,
zur Montage auf Holz- und Metallständerwerk,
zum Ausgleichen unebener Wände,
zur Montage auf Böden,
zur Verkleidung von Wannen und Duschen,
zur Verkleidung von Rohren Wedi Fundo
Die Wedi Fundo ist ein Unterbodenelement zur Erstellung bodengleicher Duschen, gefertigt aus dem Basismaterial Wedi Bauplatte.
Auch im privaten Wohnungsbau wird die bodengleiche Dusche mit festen, ebenfalls verfliesten Spritzwänden, mehr und mehr dem Einbau konventioneller Duschtassen vorgezogen.
Ausgestattet mit einem dicht montierten Bodenablauf, einer zusätzlichen wasserdichten Beschichtung und einem vorgegebenen Gefälle ist sie vom Fliesenleger und Installateur einfach und sicher einzubauen. Werkzeug
für die Fliesenverlegung:
Zum Verbauen werden folgende Werkzeuge benötigt:
ein sauberer Eimer (10 l),
ein Fliesenschneider
ein Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe zum Ausklinken von Fliesen,
eine Fliesenhexe,
ein Paar Knieschützer,
eine Rabitzzange zum Brechen von Plattenstreifen
eine Papageienzange zum Ausbrechen von Löchern,
ein Quirl zum Aufrühren des Klebers und Fugmörtels,
ein Moosgummibrett zum Einschlämmen des Fugmörtels in die Fliesenfugen,
ein Schwammbrett und eine Waschwanne mit aufgesetzten Auspressrollen. Damit wird die Fuge geglättet und der Belag vom Zementmörtel gereinigt.
ein Winkel für das winkelgerechte Anlegen der ersten Fliesen,
verschiedene Zahnkellen, je nach Fliesenart und -größe zum Auftragen des Fliesenklebers.

Z
Zahnspachtel
Dieser wird zum Auftragen von verarbeitungsfertigem Fliesenkleber benutzt. Die Zahnung des Spachtels ist laut Gebrauchsanleitung auf den zu verarbeitenden Kleber abzustimmen. Für größere Arbeiten ist ein solider Zahnspachtel aus rostfreiem Stahl dem Kunststoffzahnkamm vorzuziehen.

Merkliste
Positionen: 0
Gewicht: 0 KG
Preis: 0 EUR
Zur Merkliste
Service
Ausstellung
Abholung
Versand
Zahlung
AGB
Impressum
Gästebuch
Lexikon


Hotline
Telefon:
02373-1786417

Fax:
02373-1786419

E-mail